Solidarische Landwirtschaft - kleiner Schritt mit großer Reichweite!

Keine uns bekannte Wirtschaftsform ermöglicht so viel Vielfalt in allen Bereichen der Landwirtschaft. Vielfalt ist der wichtigste Baustein für ein gedeihliches Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur. Die von der gegenwärtigen Ökonomie so innig geliebten Skaleneffekte erzeugen für die Natur in erster Linie Stress. Unendliche Felder mit Monokulturen, riesige Ställe, wir kennen das. Vielfältigkeit dagegen birgt ein enormes Potential an Selbstheilungskräften in der Natur, in der Tierhaltung, im Pflanzenbau und in uns Menschen. Diesen Schatz wollen wir heben, mit Euch.

 

Was ist solidarische Landwirtschaft?

  • Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi)  ist ein Konzept für gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft. Dabei gründen Verbraucher und Landwirte auf persönlicher Ebene um einen Hof eine Partnerschaft mit dem konkreten Ziel eine Wirtschaftsweise zu ermöglichen, mit der sie sich identifizieren können.
  • Wir Bewirtschafter vom Hof Tomte versprechen uns von dieser Idee wirtschaftliche Sicherheit, um den Hof weiter in Richtung ökologischer Vielfalt zu entwickeln, und soziale Anbindung um ein intensiveres Gefühl für die Menschen zu bekommen, die unsere Produkte erhalten.
  • Mit unserer Flächenausstattung können wir langfristig ca. 160 Menschen vielseitig ernähren. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft meldet euch unter: Tel: 05443 360 oder schau vorbei: jeden Freitag von 15 -18 Uhr.

 

Neben einigen fernen Entwicklungszielen können wir unseren Mitgliedern schon dies bieten:

 


Gemüse

Ein vielfältiges und saisonales Angebot an Gemüse wird ganzjährig für unsere Mitglieder angebaut. Die Jungpflanzenanzucht ist ein wesentlicher Bestandteil des Gemüseanbaus. Es werden nur samenfeste Sorten angebaut.


Fleisch

Unsere Tiere steuern zum Ernteanteil Fleisch vom Rind und Schwein bei. Die Rinder sind ganzjähring auf dem Grünland und die Schweine haben einen Stall mit Stroh und ständig Auslauf nach draußen.


Eier

Unsere im Mobilstall lebenden Hennen schenken uns die Eier. Wobei die Anzahl der Eier je Ernteanteil sehr von der Witterung abhängt.

Bewusst lassen wir den Tieren ihre natürliche Winterpause. Der Stall wird weder beleuchtet noch geheizt. Dafür leben die Hennen mehrere Jahre und sind vital. Auch Hähne sind in der Gruppe integriert.


Getreide

Unsere Äcker bieten Roggen, Dinkel und Weizen welches in Zukunft zu Brot verarbeitet werden soll.

Seit 2022 werden auch Nacktgerste, Einkorn und Nackthafer angebaut, sie können zu schönem Risotto zubereitet werden oder bei uns zu Flocken gequetscht werden.




Pferde und Ponys

Versuchsweise werden unsere Ponys im Gemüseanbau eingesetzt. Sie unterstützen uns beim Pflegen der Kulturen sowie beim Transportieren von Erntegut und Anderem. Vor allem liefern sie aber auch den wertvollen Dünger für das Gemüse. Und reiten kann man auch noch auf ihnen!


Streuobst & Apfelsaft

Von den Streuobstwiesen ernten wir Kirschen, Pflaumen, Birnen, Äpfel und jede Menge Apfelsaft.